Mein Job und meine Hobbys

Bis zu meiner Pensionierung habe ich 36 Jahre in der Schule verbracht. Neben meiner Unterrichtstätigkeit als Lehrer für Physik und Chemie war ich 11 Jahre lang Fachleiter für Physik und 23 Jahre lang Schulleiter. Die letzten 12 Jahre meiner Dienstzeit habe ich die Robert-Jungk-Gesamtschule in Krefeld-Hüls geleitet.
Die Schule wurde 1988 als 2. Gesamtschule der Stadt Krefeld gegründet. Der Aufbau war nicht leicht und hat viel Kraft gekostet, aber es hat Spaß gemacht. Hühner und Küken hatten wir immer; in manchen Jahren sogar Schafe, Enten und Schildkröten. Das erklärt sich daraus, dass die Schule am äußersten Nordwestrand von Krefeld liegt, wo es schon fast ländlich ist. Beeindruckend ist, dass das Schulgelände keine Zäune und Mauern hat.
In der Schule ist jeden Tag etwas los - und das Kollegium und die Schüler sind richtig nett.
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Natürlich laufen an der Schule viele Aktivitäten. Das zeigt das dicke Schulprogramm. Eine Broschüre für Eltern gibt es auch. Wenn Sie Interesse haben, schauen Sie doch mal rein. Die Schulleiterin ist Frau Lingel-Moses und hat bestimmt ein offenes Ohr für Sie.
Übrigens:
Wenn Sie sich für die Pädagogik der Gesamtschulen interessieren oder selbst Gesamtschullehrer sind, empfehle ich Ihnen eine gute Adresse: www.GGG-NRW.de
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Meine Hobbys

Elektronik

Seit jeher haben mich Radarwarner, Nachtsichtgeräte und Laser fasziniert - so blieb es nicht aus, dass ich nach meinem Physik- und Chemie-Studium viele Geräte selbst bauen musste, weil es sie als Anschauungsmodelle in den Schulen gar nicht gab. Das brachte einige Erfindungen und Gebrauchsmuster mit sich, die heute noch auf dem Markt sind. So bekam ich auch Kontakt zu einigen Lehrmittelherstellern, für die ich Geräte konstruierte und Literatur schrieb. Die meisten sind im Verkaufsprogramm der Firma Leybold-Didactic in Hürth enthalten, die hochwertige naturwissenschaftliche Lehrmittel herstellt und weltweit vertreibt.
Vor einiger Zeit habe ich mich mit dem Bau von WLAN-Antennen für das 2,4 GHz-Band beschäftigt, weil ich mich geärgert habe, dass die Reichweite der Router so gering ist. Herausgekommen sind schöne leistungsfähige Antennen. Wenn Sie sich dafür interessieren, für sich oder mit Ihren Schülern eine solche Antenne bauen wollen, habe ich dort eine vollständige Bauanleitung für Sie.

Computer

Vom Flip-Flop über den PET 2000, den Sinclair, VC 20, VC 64 und die ersten PCs habe ich alles mitgemacht und ausprobiert, was es gab und gibt. Dadurch habe ich viel Erfahrung mit allen Komponenten gewonnen und kenne mich in der Hardware-Welt gut aus. Als mein Sohn mit 18 Jahren seine erste Computerfirma eröffnete, wurde ich bei ihm Systemberater und musste immer die defekten Geräte reparieren (Wofür so ein Vater doch gut ist...). Das führte natürlich dazu, dass ich auch immer die schnellste Maschine haben wollte. So ist das bis heute geblieben. Wahrscheinlich wird das Basteln wohl nie aufhören. Es hat jedoch den Vorteil, dass man auf dem Laufenden bleibt und über den aktuellen Stand Bescheid weiß. Jetzt ist allerdings die Entwicklung so schnell geworden, dass jeder Computer, den man sich anschafft, zum Zeitpunkt der Aufstellung veraltet ist. Zur Zeit arbeite ich mit einem i7 2600K von Intel  und soviel Arbeitsspeicher, dass Grafiken mit COREL DRAW! und Fotobearbeitung mit Photoshop richtig Spaß machen! Das Beste an meinem Rechner ist aber die schnelle SSD.

Reisen

Als Lehrer habe ich mich natürlich immer auf die Ferien gefreut. Ich habe auch nie bereut, Lehrer geworden zu sein, weil man unter anderem durch die Ferien in den Genuss kommt, andere Länder und Menschen kennenzulernen und so seinen Horizont erweitern kann. Ich unterhalte mich gern mit Menschen auf allen Kontinenten und pflege Kontakte zu ihnen. Am liebsten fahre ich in die USA und nach Hawaii.
In den letzten Jahren war ich sehr oft dort und habe inzwischen ziemlich viel von den Inseln gesehen, die Bewohner und ihre Eigenheiten kennen und schätzen gelernt. Hawaii ist Spitze!
Seit ich pensioniert bin, hat meine Reiselust deutlich zugenommen, zumal ich jetzt in Zeiten reisen kann, die früher durch die Arbeitszeiten nicht möglich waren. Inzwischen habe ich auch einige Reiseberichte geschrieben und jeweils auf besonderen Webseiten veröffentlicht.

Fotografieren

Ein bisschen vorbelastet bin ich natürlich durch meine Mutter. Sie war Fotomeisterin und hat mir schon als Kind Augen und Sinne für die Schönheiten dieser Welt geöffnet. So haben mich auf allen meinen Reisen verschiedene Kameras begleitet (Nikon F8 bleibt mein Favorit!) und die schönsten Reiseerlebnisse festgehalten. Natürlich vergrößere ich viele Fotos, mache Poster daraus und stelle Fotokalender her. Traumhaft finde ich jedesmal die Sonnenuntergänge in Hawaii. Darüber hinaus liebe ich die Abenteuer in den unbewohnten Weiten Kanadas, Alaskas, Australiens oder Neuseelands. Ich bereue keine Minute meines Lebens, die ich dort gewesen bin! Allerdings muss ich sagen, dass mich auch Südafrika, Namibia und Südamerika sehr beeindruckt haben.
Die neuen Digitalcameras haben mir seit ihrem ersten Erscheinen keine Ruhe gelassen, obwohl die Qualität anfangs nicht an die der optischen Geräte heranreichte. Zum Probieren hatte ich mir anfangs eine 4.1 Megapixel - Camera von Rollei zugelegt und war von meinen ersten Bildern überrascht, weil sie sich locker auf DIN A 4-Größe vergrößern ließen und  im Ausdruck mit meinem Canon Tintenstrahldrucker recht ordentlich aussahen. Nach zwei Jahren Pentax arbeitete ich mit einer Canon Ixus 750 und danach mit mehreren Panasonic Lumix Modellen. Nach Experimenten mit der FX 100, der Lumix 550 und der Lumix TZ10 war ich bei der Lumix TZ31 gelandet. Das Faszinierende war das ungeheure Zoom und mit den Ergebnissen war ich sehr zufrieden, obwohl ich festgestellt habe, dass man gar keine 12 Megapixel braucht, um Fotos auf 50x70cm zu vergrößern. Da die Firma ALDI von Zeit zu Zeit günstiges Fotopapier anbietet, ist auch der Fotodruck gar nicht so teuer. Allerdings muss ich zugeben, dass die Bilder der Fotodienste so überragend sind, dass sich der Ausdruck auf dem eigenen Tintenstrahldrucker fast gar nicht mehr lohnt. So ist es nicht verwunderlich, dass ich meine teure ( und schwere) Nikon F8-Ausrüstung auf den letzten Reisen gar nicht mehr mitgenommen hatte, sondern stattdessen immer 3 Digitalcameras in der Tasche hatte: Die Panasonic Lumix TZ 31 für den alltäglichen Schnappschuss, die Lumix FT 5 für die Unterwasseraufnahmen und die Canon Powershot G9 für Raw-Bilder und Bildreihen, die ich für die Komposition der HDR-Fotos mit Photomatix brauchte. Alle Cameras waren wundervoll leicht und lieferten erstklassige Bilder. Außerdem war die Nachbearbeitung mit Photoshop problemlos.
Der Einschnitt kam im Frühjahr 2015, als ich die RX 100 III von Sony in die Hand bekam: Sie hatte nicht nur ein superhelles umklappbares Display, einen hochauflösenden elektronischen Sucher, sondern einen wesentlich größeren Sensor mit einer sagenhaften Lichtstärke von 1:1,8, mit der der Blitz fast überflüssig wurde. Das ist jetzt mein Favorit: Die 20 Megapixel erlauben mir problemlose Ausschnittvergrößerungen und die Schärfe der Zeiss-Optik ist brillant. Eine Schwäche ist natürlich der begrenzte Brennweitenbereich von 24 - 70 mm, aber Kompromisse muss man irgendwo immer machen.
Meine Leidenschaft für für HDR-Fotos teilt die Sony RX 100, denn sie macht prima Belichtungsreihen, die man mit dem Programm Photomatix  schön kombinieren kann.
Inzwischen habe ich auch Spaß am Filmen bekommen. Mit der kleinen Sony kann man wunderbare Filme im AVDHC-Format machen - aber eine ruhige Hand braucht man schon dafür. Da muss ich noch ein bisschen üben.
Einen Teil meiner Bilder können Sie demnächst  in meinem Fotoalbum sehen. Lange Zeit gab es nur Bilder aus Alaska und Hawaii, jetzt sind Indien  und die Toskana dazu gekommen. China, Russland, Ägypten und Irland sind fertig geworden. Gerade habe ich nach den Seychellen und Bali auch Marokko fertig gestellt. Auch Sansibar ist fertig.

Letzte Aktualisierung dieser Seite am 26.08.15

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