Oahu

O`ahu heißt auf deutsch: "der Versammlungsort". Und das ist O`ahu wirklich. Hier trifft sich ein Völkergemisch ohnegleichen. Auch von den Touristen. Waikiki ist nicht nur das Traumziel vieler heiratswilliger Japaner, sondern auch der meisten jüngeren Amerikaner. Es bietet nämlich neben Mexiko und der Karibik immer noch einiges mehr; neben allen erdenklichen Aktivitäten an Strand und Meer sind es attraktive shopping-malls, Strandpromenaden und Diskotheken, die das Bade - und Surfvergnügen beträchtlich erweitern.
Viele kommen aus Japan, China, Korea, Malaysia  und den polynesischen Inseln, um ihre Verwandten zu besuchen, die sich schon vor Generationen hier angesiedelt haben, andere sehen die Insel zum allerersten Mal. Die Insel O`ahu ist die am meisten besuchte hawaiianische Insel. Sie ist eine Insel der Kontraste: Riesige Wolkenkratzer und Hotelkomplexe lösen sich mit kleinen schnuckeligen Strandhäusern ab, verstopfte Highways in der rush-hour sind genau so selbstverständlich wie einsame Wanderwege, auf denen Sie stundenlang keinem begegnen. Hier finden Sie an Unterhaltung alles, was in einem exklusiven Ferienort am Meer möglich ist, aber auch wundervolle einsame Strände, an denen Sie die Seele baumeln lassen können.
Surfen ist eine hawaiianische Erfindung und deshalb hat dieser Sport hier Priorität. Immer mehr steigt allerdings die Popularität des "Paddlings", bei dem man auf einem Surfboard stehend gemütliche Wasser- und Wellenwanderungen unternimmt.
Der Staat Hawaii hat eine 3jährige Kampagne zur Revitalisierung seines wertvollsten Touristenzentrums ins Leben gerufen. Allein 460 Mill. $  wurden für die Erweiterung der Promenade investiert. Viele Hotels werden in Timeshare-Apartments umgebaut, um den Trend zu höherwertigen Unterkünften gerecht zu werden. Das hat viele - vor allem ostasiatische - Investoren angelockt, die hier neue Wolkenkratzer aus dem Boden stampfen.
Die Hotelpreise boomen nach wie vor; jedes Jahr steigen sie weiter an. Vielleicht ist die Rezession 2009 ein kleiner Trost für uns gewesen, denn die Preise sind danach wieder etwas gefallen, weil auch die Belegungsrate der Hotels in den letzten Jahren deutlich abgenommen hatte. Aber jetzt steigen sie weiser deutlich an, weil der Touristenstrom aus Australien, Korea und China zunimmt. Hier die durchschnittlichen Zimmerpreise vom Oktober 2016:
 

Ort

Preis

Steigerung
seit 2014

Belegungsrate

Steigerung
seit 2014

O´ahu

208,30 $

10,9%

84,8 %

7,4%

Maui

312,64 $

15,8%

78,7%

-2,2%

Kaua´i

231,95 $

8,2%

73,6 %

12,7%

Big Island

224,99$

6,9%

70,1%

8,0%

(Quelle: Smith Travel Research, Okt.2016)

Regen Sie sich nicht über die Preisangaben auf! Diese Preise werden durch die großen Luxushotels bestimmt. Glücklicherweise gibt es Sonderangebote und günstige Übernachtungsmöglichkeiten. Durchforsten Sie die Prospekte der Reiseveranstalter und die Webseiten der und die Webseiten der unten angeführten Vermieter. Hawaii ist im Vergleich zum Festland USA dennoch ein teurer Spaß. Darüber schimpfen alle, die dort arbeiten und wohnen müssen, aber nicht direkt vom Tourismus leben.

Oahu

Wohnen in Oahu:

Die Auswahl ist fast unbegrenzt; da im Bereich von Waikiki das Wohnungsangebot am größten und preiswertesten ist, sollten Sie sich dort etwas aussuchen. Durch den starken Wettbewerb gibt es überall Sonderangebote. Zur Zeit kosten ordentliche Zimmer zwischen 80 und 200 $ pro Nacht. Schnäppchenjäger durchkämmen den Anzeigenteil vom "Star-Advertiser" und schlagen unter "classifieds" nach, welche Sonderangebote es gerade gibt. Das können Sie sogar schon von Deutschland aus machen. Als Lohn winken Ihnen Zimmerpreise von 49$ statt 80$. Allerdings ist das auch stark saisonabhängig. In Hawaii gibt es eigentlich nur eine einzige Hauptsaison, die ist um Weihnachten herum. Dann fahren die meisten  Amerikaner nach Hawaii.
Je näher Sie am Strand wohnen wollen, desto höher steigen die Preise. Die Apartments werden als "Condominiums" oder kürzer: "Condos" bezeichnet. Falls Sie dort eine Ferienunterkunft suchen, schauen Sie sich den Prospekt eines Reiseveranstalters in Deutschland an und vergleichen Sie die Preise mit denen von hotels.com oder expedia.de. Sie werden feststellen, dass fast alle günstiger sind, als wenn Sie das Hotel direkt buchen. Zur richtigen Auswahl benötigen Sie noch den Lageplan und Erfahrungsberichte von Leuten, die dort gewohnt haben. Ziemlich ehrliche Berichte finden Sie im Tripadvisor und bei Holidaycheck.

Den Lageplan für ein Hotel in Waikiki finden Sie bei vielen  Reiseveranstaltern oder Tourveranstaltern. Hier ist ein Beispiel der Firma Discount Hotels Hawaii. Wenn Sie den Link anklicken, öffnet sich ein Lageplan der Hotels von Waikiki, der ganz hilfreich ist.
 
Der Supertipp für die Hotelauswahl:

Schauen Sie sich unbedingt die Lage Ihres favorisierten Hotels oder Condos genau an, bevor Sie endgültig buchen. Vielfach gibt es im Internet Webseiten der Makler, die eine genaue Beschreibung anbieten. Oft hilft auch Google-Earth, das bei einer exakten Eingabe des Ortes, der Straße und der Postleitzahl eine relativ genaue Einschätzung der Lage ermöglicht.

Hiermit kommen Sie an eine ziemlich gute Luftaufnahme:

Gehen Sie bitte auf folgende Webseite:
http://www.wizardpub.com
Dort sind die Infos, Preise und Bezugsquellen. Klicken Sie auf die Registerkarte Resort aereals and Reviews.
Dann können Sie alles in O´ahu untersuchen. Vor allem die Hotels und ihre Lage aus der Hubschraubersicht sehen. Das ist der Riesenvorteil: Sie bekommen so eine realistische Ansicht. Die Beschreibungen sind ehrlich und zutreffend. Die Preise sind allerdings Katalogpreise, sodass Sie ihnen keinen Glauben schenken sollten. Wenn Sie ins Internet gehen und die entsprechenden Hotelseiten aufsuchen oder auch die Seiten der Reiseveranstalter durchblättern, bekommen Sie wesentlich günstigere Konditionen.

Und denken Sie immer daran: Handeln Sie! Alle Preise in Amerika sind verhandlungsfähig!

Leihwagen in Oahu

Wenn Sie das erste Mal in Honolulu am Flughafen ankommen, sollten Sie an der Gepäckausgabe auf die Schilder "Rental Cars" oder "Hotel-Shuttles" achten. Dort kommen nämlich alle paar Minuten die Busse der Leihwagenfirmen an, die Sie zur Verleihstation bringen, wo Sie Ihren Wagen in Empfang nehmen können. Die Leihwagenfirmen halten an unterschiedlichen Stellen. Fragen Sie am Ausgang der Gepäckausgabe nach, wo die Shuttlebusse Ihres Vermieters halten.

Geld - Tipp:
Buchen Sie das billigste Fahrzeug in Deutschland. Diese Wagen sind oft nicht in Hawaii verfügbar, sondern nur zu Werbezwecken im Katalog. Wenn Sie nun in Honolulu oder in einer anderen Insel diesen Wagen abholen wollen, so bietet man Ihnen gegen 8 $ Aufpreis pro Tag ein Fahrzeug der nächst höheren Kategorie an. Lehnen Sie dies ab, so bekommen Sie dennoch diesen Wagen ohne Mehrpreis, weil meist kein anderes Fahrzeug vorhanden ist. Lassen Sie sich auch keine zusätzliche Versicherung aufschwatzen! Wenn Sie dann feststellen, dass der Wagen zu klein ist, können Sie ihn jederzeit gegen ein Fahrzeug einer höheren Kategorie eintauschen.
Gegen den Trick mit dem vollen Tank können Sie nichts machen, weil die deutschen Reiseveranstalter alle darauf eingegangen sind. Man berechnet Ihnen den ersten vollen Tank zum ortsüblichen Preis und fordert Sie auf, das Fahrzeug leer zurückzugeben. Da Ihnen das kaum gelingen wird, verdient der Vermieter daran kräftig. Versuchen Sie also möglichst zu vereinbaren, dass Sie den Wagen vollgetankt zurückbringen. Ich habe es jedenfalls bis jetzt immer geschafft.
Nach meinen Recherchen ist mit Abstand die günstigste Lösung ein Leihwagen von Auto-Europe, den Sie in Deutschland im Internet unter der Webadresse
www.billiger-mietwagen.de buchen können. Darin sind alle Versicherungen eingeschlossen.
Günstig kommen Sie unter Umständen  an einen Leihwagen, wenn Sie nicht in Deutschland, sondern vor Ort den Wagen der günstigsten Kategorie ohne jede Versicherung buchen. Das geht dann, wenn Sie durch Ihre Kreditkarte gegen Unfall versichert sind und die Haftpflichtversicherung eingeschlossen ist.
Scheuen Sie sich auch nicht zu handeln! Das gilt auch, wenn Sie z.B. auf einer Harley-Davidson oder im Ferrari die Insel umrunden wollen. Alles ist machbar!
Bei einem Preisvergleich im Oktober 2016 habe ich jedoch festgestellt, dass die Buchung  bei Auto-Europe dennoch billiger ist. Der Vermieter wollte in Maui für eine Chrysler Spark 28 $ + Tax pro Tag haben. Wenn man die inbegriffenen Versicherungen berücksichtigt, ist  Auto Europe deutlich günstiger.
Wenn Sie nur 2  Tage in Honolulu sind und sich lediglich in Waikiki aufhalten, können Sie auf einen Leihwagen verzichten. Auf diese Weise vermeiden Sie nämlich teure Parkgebühren, die in Honolulu und Waikiki horrend sind. Vom Flughafen aus nehmen Sie dann einfach für 5 - 9$ einen der Hotel-Shuttles und lassen sich zu Ihrem Hotel in Waikiki fahren. Hier können Sie alles zu Fuß erreichen und zur Not den Inselbus "The Bus" benutzen. Der fährt um die ganze Insel und hält an den wichtigsten Orten, sodass Sie auch zu den Stränden außerhalb gelangen. Ein einfacher Fahrschein kostet nur 2,50$, für Kinder und Jugendliche 1,25$ und für Senioren ab 65 nur 1$. Sie können ein Viertages-Ticket für 35$ lösen und so viel herumfahren wie Sie wollen. Die Tickets bekommen Sie im Übrigen in allen ABC-Läden. Für Waikiki selbst reicht die Fahrt mit dem Trolleybus, der als offener Uraltbus alle touristisch interessanten Punkte anfährt. Es gibt vier Linien davon. Für 18 - 34$ sind Sie dabei und können nach Lust und Laune den ganzen Tag überall ein- und aussteigen. Es gibt auch spezielle Sightseeing-Touren. Schauen Sie sich die Webseite an. Sie können die Tickets auch online buchen.
 

Eine Inselrundfahrt und zu den Stränden in O´ahu

Nummer 1 ist natürlich Waikiki, weil hier alles möglich ist und Sie hier Ihre ersten Surfversuche absolvieren können. Boards können Sie überall ausleihen und surf-lessons nehmen - oder auch alles selbst ausprobieren und es den Jugendlichen nachmachen. Spaß macht es allemal.


Strand von Waikiki

Bei den Einheimischen ist der Ala Moana Beach Park mindestens genau so beliebt, weil man dort auf den großen Flächen spielen kann, grillen und dem Sonnenuntergang wunderbar zuschauen kann. Die Beach Parks haben alle Duschen, Umkleideräume und Toiletten, dadurch sind sie als Picknickplätze äußerst beliebt.
Aber O´ahu hat außerhalb Waikiki noch viel zu bieten, das wird vielfach unterschätzt. Bei einer Inselrundfahrt gegen den Uhrzeigersinn finden Sie schnell die schönsten Stellen. Sie werden begeistert sein!
Beginnen Sie in Waikiki, fahren durch das teure Villenviertel Kahala und klettern Sie den Diamond Head hinauf. Von oben haben Sie einen fantastischen Blick auf den gesamten Strand und auf Honolulu. Ein Stückchen weiter gelangen Sie an die Hanauma Bay.

Die Hanauma Bay ist der wassergefüllte Vulkankrater unten rechts auf dem Foto, das ich beim Abflug von Honolulu aus dem Flugzeug heraus fotografiert habe. Dort ist der ideale Platz zum Schnorcheln. Das Wasser ist nicht sehr tief und in dem Vulkankrater versammeln sich alle bunten Fische Hawaiis. Leider sind immer sehr viele Leute dort, sodass der Beach Park inzwischen dienstags gesperrt ist, damit sich die Fische von den Touristen erholen können. Übrigens ist die Hanauma Bay von Dr. Beach im Jahre 2016 zum besten Strand Amerikas gewählt worden. Wenn Sie hier schnorcheln oder am Strand relaxen wollen, sollten Sie möglichst früh hinfahren, denn die Parkplätze sind begrenzt (1$ Parkgebühr) und gegen Mittag kommt es zu Warteschlangen. Inzwischen wird auch eine Eintrittsgebühr erhoben und dienstags ist die Bucht geschlossen.

Hinter Hanauma ist ein schöner Aussichtspunkt am Blow Hole - und schon sind Sie am Sandy Beach, der schöne, aber halsbrecherische Wellen hat. Hier und am nächsten Strand um die Ecke - am Makapuu Beach - holen die Rettungsschwimmer jedes Jahr die meisten Möchtegerne aus dem Wasser, die den erfahrenen Surfern zusehen und sich als Anfänger zuviel zumuten.


Ein kleiner Strand zwischen den Felsen am Blow Hole lädt zum Schwimmen ein - hier ist meist nicht viel los und das Wasser ist wunderbar klar.

Ausflugstipp:

O´ahu ist nicht nur die Insel mit der Hauptstadt Honolulu, den meisten Bewohnern und dem dichtesten Verkehr, sondern auch eine sehr schöne Insel, die viele Attraktionen und Traumstrände hat, wenn man nur ein paar Kilometer aus Honolulu oder Waikiki heraus ist. So sollten Sie unbedingt einmal zum Sandy Beach fahren und in den meterhohen Wellen surfen. Das geht mit dem Longboard, dem Shortboard, dem Boogie-Board oder auch ganz ohne Board mit dem Body. Es ist toll. Leihen Sie sich in Waikiki ein Surfboard und probieren Sie es aus! Wenn Sie in den Wintermonaten hier sind, sollten Sie sich einen Besuch am Sunset Beach nicht entgehen lassen. Allein das Zuschauen ist atemberaubend, wenn die Surfer elegant durch die 6m hohen Wellen gleiten. Ein Überschlag auf diesen Wellen entspricht einem Sturz vom 5m-Turm eines Schwimmbads. Wenn man sich das vor Augen führt, weiß man, auf welchen Höhen sich diese Surfer bewegen.


Kräftige Wellen am Sandy Beach fordern täglich alle Altersklassen -  Anfänger wie Fortgeschrittene - zum Surfen heraus. Mit und ohne Boards ein aufregendes Vergnügen!
Leider gibt es an diesem Strand keine Palmen und Schatten spendenden Bäume, sodass Sie sich gut mit Sonnencreme versorgen müssen und am besten erst hinfahren, wenn Sie etwas angebräunt sind.  Wesentlich ruhiger geht es am kilometerlangen weißen Sandstrand von Waimanalo zu. Dieser Strand mit Beachpark ist im Jahre 2015 zum schönsten Strand der USA gekürt worden. Die Waimanolo Bay besitzt einen 5 Meilen langen Sandstrand, an dem drei Beachparks liegen, die von den Hawaiianern gern besucht werden. Camping ist hier auch erlaubt und sogar kostenlos; man muss allerdings einen County-Permit dafür haben. Ein Stückchen befindet sich der 4km lange, goldgelbe Kailua Beach - ein Paradies für alle Wassersportarten.

Auf der Rundfahrt kommen Sie auch am Polynesian Cultural Center vorbei. Der Hula ist sehr feurig und die Geschichtsdarstellung blutrünstig. Mir persönlich ist die Show zu touristisch aufgemacht, aber das ist Geschmackssache. Buchen Sie eine der drei Veranstaltungen oder alle zusammen zum Sonderpreis für 99$, dann können Sie praktisch dort den ganzen Tag und den Abend verbringen. Wenn Sie weiter fahren, treffen Sie im Norden auf herrliche Strände. Sie sollten dort einmal eine Badepause einlegen. Der Abschnitt heißt nicht umsonst "Sieben-Meilen-Wunder". Der Waimea-Beach ist zum Beispiel ein Strand, der im Sommer wunderbar zum Schwimmen geeignet ist, während er im Winter Monsterwellen produziert.


Der Waimea Beach ist am Sonntag gut besucht - sonst sind weniger Leute da.

Die gesamte Strecke ist  das berühmte "North Shore" vom Sunset Beach bis nach Hale´iwa: Wunderschöne Strände mit  wenig bevölkerten Buchten, die im Sommer zum Baden einladen, im Winter aber mit den höchsten Wellen aufwarten. Dann sind die Surfer in ihrem Element, denen Sie beim "big wave riding" zuschauen sollten. Ein paar Kilometer weiter kommen Sie nach Hale´iwa, dem typischen Surferstädtchen. Gehen Sie spazieren und finden Sie heraus, was die besondere Atmosphäre ausmacht.

Die Rückfahrt nach Waikiki führt an der riesigen Ananasplantage von Dole vorbei, die aber nur noch ein Souvenirshop für die Touristenbusse hat; der Besuch lohnt sich nur, wenn Sie Kinder haben, die in dem angrenzenden kaum.


Auf dem Lageplan können Sie am oberen Rand die vier Lagunen und die dahinter angesiedelten Wohnblöcke erkennen.
Als Geheimtipp für einen schönen Strand möchte ich Ihnen noch Ko´Olina empfehlen, das sind vier wunderschöne Lagunen in West O´ahu, die Sie von Waikiki über den Highway 93 erreichen. Das hat sich mit einem kleinen Shopping Center, guten Restaurants und dem Paradise Cove zu einem hochklassigen Badeparadies entwickelt.
Zu den Lagunen führen jeweils Zugangsstraßen, die in Parkbuchten enden. Allerdings finden Sie dort immer nur 20 Parkplätze, deshalb sollten Sie möglichst früh erscheinen, damit Sie noch einen ergattern. Andernfalls müssen Sie ein Stück laufen. Die Strände sind wunderbar flach, haben Toiletten, Edelstahlduschen und schattige Plätze auf dem Rasen unter den Bäumen. Parkbänke gibt es auch.


Hier ein Foto von Ko Olina Lagune 4: Eigentlich ist nur an Lagune 1 viel los, an den anderen Lagunen sind nur wenige Besucher.

Auf die anderen Sehenswürdigkeiten habe ich schon bei der Beschreibung der Hawaii-Eingangsseite hingewiesen. Besorgen Sie sich das Heft "101 Things To Do" und Sie werden keine Probleme haben, Ihren Urlaub mit Aktivitäten im Südseeparadies zu füllen.

Pearl Harbor

Honolulu ist untrennbar mit Pearl Harbor und dem Pazifik-Krieg verbunden.


Das Arizone Memorial in Pearl Harbor

Sehr interessante Geschichtsstunden erleben Sie, wenn Sie das Arizona-Memorial besuchen. Das sollten Sie  nicht versäumen. Fahren Sie unbedingt frühmorgens dorthin, da die Fahrten limitiert sind; jeden Tag werden nämlich nur 2000 Tickets ausgegeben. Das Ticketcenter ist von 7:00 Uhr morgens bis 16: 00 Uhr am Nachmittag geöffnet. Weil die Gruppen eingeteilt werden, müssen Sie sonst lange warten. Allerdings ist das nicht so schlimm, denn in dieser Zeit können Sie die beeindruckende Ausstellung besuchen. Ein Filmbesuch über den Angriff auf Pearl Harbor ist sowieso verpflichtend. Danach werden Sie von den Rangern mit dem Boot zum Schiffswrack gebracht und können sich dort umsehen. Man rechnet zwar damit, dass Sie mit dem nächsten Boot wieder zurückfahren, aber es drängt Sie keiner dazu. Lassen Sie sich also Zeit und beobachten Sie die vielen Veteranen, die Blumen für ihre verstorbenen Verwandten oder Freunde ins Wasser werfen. Es sind übrigens auch viele Japaner dabei, die das tun.
Wenn Sie einmal dort sind und Sie Interesse an alten Kriegsschiffen oder Geschichten aus dem 2. Weltkrieg haben, können Sie am Visitorcenter gleich Tickets für die anderen drei Sehenswürdigkeiten bekommen. Es gibt nämlich noch ein U-Boot-Museum, ein Luftfahrtmuseum und ein Schlachtschiff zu besichtigen. Überall können Sie in die Schiffskörper und alten Flugzeuge hineinklettern und sich über alles informieren.

Ein weiterer geschichtsträchtiger Ort ist das Bishop Museum. Das enthält eine umfassende Sammlung von allem, was zur polynesischen Geschichte von Hawaii gehört. Es werden jedes Jahr besondere Ausstellungen veranstaltet. Zuletzt war bis zum 28. Februar 2016 die Ausstellung zu Ehren von Duke Kahanamoku, dem großen Surfer zu dessen 125. Geburtstag zu sehen. Das Bishop Museum ist dienstags geschlossen - daran sollten Sie bei Ihren Planungen denken. Beliebt ist dort vor allem die 60-minütige Show "Stars and guitars", die im technisch hervorragend ausgerüsteten Planetarium des Museums den fantastischen Sternenhimmel Hawaiis mit klassischer Gitarrenmusik stattfindet. Nach Ende der Show gegen 21:00 kann man dann auf die Aussichtsplattform gehen und sich die erklärte Sternenwelt in der Wirklichkeit anschauen.

Wanderung auf den Diamond Head

Wie der Eiffelturm zu Paris gehört, so ist der Diamond Head das Wahrzeichen von Waikiki und man sollte unbedingt einmal oben auf der Spitze des Vulkans gewesen sein und die Skyline von Waikiki und Honolulu mit seinen Wolkenkratzern bestaunt und fotografiert haben. Der Blick vom Kraterrand auf die Wolkenkratzer von Waikiki ist nämlich überwältigend.
Der Vulkankrater mit dem Namen Lēʻahi war bei den alten Hawaiianern ein heiliger Ort, an dem sie dem Gott des Windes Opfer brachten. Der Name kommt daher, dass zur Zeit der Missionierung im 18. Jahrhundert die dort gefundenen Kalkkristalle und Silikate von den Seeleuten fälschlicherweise für Diamanten gehalten wurden. Heute ist der Berg ein National Monument mit einem Visitor Center. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang kann man hinaufsteigen. Sie sollten den auch möglichst früh besuchen, um bei dem Aufstieg nicht in der Mittagshitze ins Schwitzen zu kommen. Am Visitor Center gibt es Automaten mit Wasser und Getränken - die braucht man vielleicht unterwegs. Die einfache Strecke ist 1,3 km lang, wobei 181 Höhenmeter zu überwinden sind. Wer zügig geht, kann die Strecke in einer halben Stunde gut bewältigen. Die ersten 200 m ist der Weg betoniert, danach geht er in Schotter über und schließlich weiter über felsiges Gestein. Am Ende müssen Sie über Treppen steigen und schließlich durch einen Tunnel wandern. Gönnen Sie sich die Zeit und spazieren Sie lieber langsam hinauf. Oben werden Sie mit  fantastischen Rundblicken und einem wunderbaren Ausblick auf den Strand von Waikiki belohnt.


Blick vom Diamond Head auf Waikiki. Das kleine pinkfarbene Gebäude am Strand ist das berühmte Royal Hawaiian Hotel, das den Ruf dieses weltberühmten Strandes begründet hat. Gönnen Sie sich dort am Abend zum Abschluss eines besonderen Tages einen MaiTai und genießen Sie den nächtlichen Blick auf den erleuchteten Strand!

Tipp: Sie haben sich sicher schon am Flughafen mit allerlei Prospekten eingedeckt, aber Sie sollten unbedingt  das Heftchen "This Week" studieren. Es erscheint alle zwei Monate neu und enthält die wichtigsten Veranstaltungen, Hinweise und Ideen für Unternehmungen. Man darf nicht vergessen, dass gerade Waikiki und Honolulu in erster Linie daran interessiert sind, den Touristen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Dazu werden alle möglichen Aktivitäten angepriesen. In diesem Heftchen finden Sie zunächst einen Überblick, was alles gerade läuft, viele Sonderangebote und Coupons. So sind Sie schon einmal über die gängigen Preise orientiert und können beurteilen, ob Angebote an den Straßen, Kiosken oder Geschäften lukrativ sind. Die Palette der Anbieter ist nämlich ungeheuer groß und dort bezahlen Sie nämlich manchmal nur einen Bruchteil des gedruckten Preises.

Kuhio Beach Hula Show

Der Strand von Waikiki ist die richtige Umgebung für den Besuch einer professionellen Hula-Show. Die findet dreimal in der Woche am Kuhio Beach statt. Sie sollten zum Sonnenuntergang dort sein, denn je nach Wetter beginnt sie zwischen 18:00 und 18:30 Uhr und dauert eine Stunde. Spazieren Sie also über die Kalakaua Avenue bis zur Uluniu Ave. Dort gegenüber dem Hyatt Regency Waikiki können Sie sich auf dem Rasen niederlassen und entspannt den Hula-Tänzen zuschauen. Es beginnt mit dem Fackelanzünden und dem Blasen der Muschel. Anschließend führen Studenten der verschiedenen Hula-Schulen auf der Insel alte und moderne Hulatänze vor. Das sind keine Anfänger, sondern teilweise perfekte Tänzerinnen und Tänzer, die authentischen Hula zeigen. Nehmen Sie unbedingt Ihre Camera mit und genießen Sie den Sonnenuntergang und den Abend  - vielleicht sogar mit einem kleinen Picknick.

Wenn Ihnen das Sitzen und Zuhören auf der Wiese Spaß macht, ist vielleicht auch am Freitagmittag  die Royal Hawaiian Band für Sie das Richtige. Sie spielt nämlich dann im `Iolani  Palace in Honolulu. Da können Sie auch eine Unterlage zum Sitzen und etwas zum Essen oder Trinken mitbringen und genüsslich der King´s Band zuhören, die Songs aus dem alten und modernen Hawaii präsentiert. Die Band spielt schon seit mehr als 175 Jahren und ist die einzige Band in den USA, die sich den Namen "königlich" zulegen darf. Sie wurde nämlich 1836 von King Kamahameha III. gegründet und ist weit über die Grenzen Hawaiis bekannt. Besuchen Sie doch mal eine Vorstellung von ihr. Sie spielt übrigens auch jeden Sonntag um 13:00 Uhr im Kapiolani Park auf der Bühne.

Wenn Sie die Hula-Show verpassen sollten, gibt es als Alternative eine ganz nette halbstündige Hula-Show auf der Bühne in der Ala Moana Shopping Mall. Die ist zwar etwas touristisch aufgemacht, aber die darbietenden Künstlerinnen und Künstler sind erstklassig. Die Show findet jeden Mittag gegen 12:30 Uhr statt.

Restaurants auf Oahu

Dazu brauche ich an dieser Stelle nichts zusagen, denn die Insel ist vollgepflastert mit Imbissen und Schnellrestaurants. Daneben gibt es typisch amerikanische Family Restaurants, japanische  und hawaiianische Küche. Schauen Sie sich die Prospekte und Menükarten an, die Sie überall finden und wählen Sie das für Sie Passende aus.
Für die Freunde der hawaiianischen Küche oder der "Hawaiian Fusion Cuisine" habe ich eine eigene Webseite
 "Pacific-Rim-Cuisine"  erstellt, auf der Sie alle wichtigen Hinweise dazu und zu den einzelnen Restaurants auf den Inseln finden.

 

Weitere Hinweise:

Thema/Titel Internet-Adresse
Weitere Videos und interessante Einzelheiten zu Oahu und Möglichkeiten zur individuellen Reiseplanung und Reisegestaltung auf einer deutschen Webseite http://www.hawaiiurlaub.de/oahu/
Die Strände von Oahu sind vielfach von Dr. Beach (das ist der Spitzname von Professor Leatherman) ausgezeichnet worden. Sie gehören zu den besten Stränden Amerikas. Im Jahre 2016 sind wieder 2 hawaiianische Strände unter den Top 10 der USA, wobei die Hanauma Bay auf Oahu America´s Best Beach 2016 ist. www.drbeach.org/
Wenn Sie einen Leihwagen mieten, bekommen Sie gutes Kartenmaterial von der jeweiligern Insel. Diesen "Drive Guide", den die Leihwagenfirmen anbieten, finden Sie auch im Internet in digitaler Form. Er enthält die gleichen Karten und Informationen wie die Druckversion und ist hervorragend für die Reiseplanung auf allen Inseln geeignet. www.hawaiidriveguides.com
Hervorragende Karten von allen Regionen der Insel www.honolulupublishing.com
O´ahu revealed - Der beste Reiseführer von O´ahu überhaupt www.wizardpub.com/oahu/oahu.html
101 Things To Do - Die kostenlose Broschüre mit Stadtplänen, Einkaufs- und Restaurantführer liegt überall aus. www.101thingstodo.com
Na Ala Hele - Das Zugangssystem für Trails und schöne Fahrtrouten in Hawaii. Beschreibung sämtlicher Wanderwege http://www.hawaiitrails.org/home.php
Hula-Shows und ähnliche Veranstaltungen www.waikikiimprovement.com
Aktuelle Informationen finden Sie in der größten Tageszeitung von Hawaii www.staradvertiser.com/

Hier geht´s weiter, wenn Sie von den Inseln mehr wissen wollen:

Hawaii        Kauai        Lanai        Big Island        Molokai        Maui

 Letzte Aktualisierung dieser Seite am 29.10.16

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