Schnorcheln und Tauchen in Hawaii

Ich bin leider kein Taucher, sondern schwimme und schnorchle nur gern. Viele meiner Freunde berichten von tollen Unterwasserrevieren auf der Welt, in denen man wie in einem Aquarium herumschwimmt. Viele tauchen auch leidenschaftlich gern. Immer wieder werde ich gefragt, wo es am schönsten ist. Meiner Ansicht nach ist das Barrier Reef in Australien das beste Tauch- und Schnorchelrevier. Danach finde ich Bora Bora ganz toll und an die dritte Stelle würde ich Hawaii setzen.

In vielen Regionen dieser Welt habe ich schon geschnorchelt. In Australien war das Wasser am Outer Reef (also ca. 20-40 km von der Küste entfernt) am klarsten. Man konnte mehr als 30m tief gucken. Bora Bora und die Inseln um Tahiti waren deshalb so schön, weil man in den Lagunen in einer geringen Tiefe mit großen Mantas oder Haien problemlos schwimmen konnte. Die Malediven haben mir in dieser Hinsicht auch gut gefallen. In Hawaii ist das mit den Mantas ähnlich, man trifft sie allerdings seltener - und die Haie sind leider wesentlich gefährlicher. Allerdings gefällt mir deshalb Hawaii am besten, weil es von Deutschland  aus im Gegensatz zu Tahiti oder Australien  noch am leichtesten erreichbar ist.
Ich nehme zwar immer meine Schnorchelausrüstung von zu Hause mit, aber in Hawaii bekommen Sie überall sehr preisgünstig Flossen, Taucherbrillen und Schnorchel in neuester Ausführung zur Ausleihe. Bei fast allen Bootstouren ist die kostenlose Ausleihe inbegriffen.


Die Insel Molokini ist Teil eines versunkenen Vulkankraters und eignet sich hervorragend zum Tauchen und Schnorcheln

Maui eignet sich am besten zum Schnorcheln und Tauchen, weil es dort viele Korallenbänke gibt und die kleine Vulkaninsel Molokini in erreichbarer Nähe liegt. Das kristallklare Wasser um den versunkenen Vulkankrater herum ist die erste Adresse für ambitionierte Schnorchler und Taucher. Mit einem Boot fährt man vom Ma´alaea Harbor aus  etwa 5 km weit zu diesem Unterwasser-Naturschutzgebiet, das außer allen Riff-Fischen auch Mantas, Haie und Delphine beherbergt.
Es gibt neben den vier Unterwasser-Schutzgebieten noch weitere schöne Schnorchelgebiete auf der Insel. Lohnenswert ist ein Besuch der Honolua Bay, die etwas versteckt im Norden von Kapalua liegt. Man muss am Meilenstein 32 auf dem Highway 30 halten und dann zur Bucht hinuntersteigen. Dort  trifft man besonders im Sommer auf große Fischschwärme. Für Liebhaber von Schildkröten bietet sich Wailea Point an, besser ist aber noch eine Bootstour zur "Turtle Town" von Makena aus. Viele Firmen bieten solche Touren an. Prüfen Sie vorher genau die Preise, denn die 149.95 $, die für eine 5-stündige Exkursion nach Molokini veranschlagt werden, sind zunächst ein Phantasiepreis. Sie werden schnell Angebote von 79,95$, 39,95$, 29,95$ oder 19,95$ finden und Snorkel Bob´s, der sich jetzt Boss Frog´s nennt, schenkt Ihnen sogar den Ausflug, wenn Sie eine Woche lang eine Schnorchelausrüstung bei ihm mieten. Und die kostet nur 9,95 $. Allerdings können Sie bei diesen Billigangeboten auch hereinfallen, denn die finden immer nachmittags statt. Und da ist manchmal leider die Unterwassersicht miserabel, weil die Passatwinde am Nachmittag auffrischen. Auf der sicheren Seite sind Sie also nur am Vormittag.
Alle Schnorchelreviere werden in dem "Maui Dive and Surf Magazine" genau beschrieben und gut bebildert erklärt. Das Magazin ist in allen Maui Dive Shops kostenlos zu bekommen, von denen es acht auf der Insel gibt.


Als Beispiel sehen Sie oben auf dem Bild eine bebilderte Anweisung für Makena Landing / Five Caves, die aus diesem Heft stammt. Es werden nicht nur Schnorchelrouten empfohlen, sondern es wird gleichzeitig auch auf Parkplätze, Duschen und Toiletten hingewiesen.
Links sehen Sie eine Karte aller Riff - Fische, wie sie in Hawaii überall zu finden sind; die Karte ist auch aus dem Maui Dive and Surf Magazine entnommen.
Sie können sich das 64-seitige Magazin mit allen speziellen Hinweise von der Webseite des Maui Dive Shops herunterladen. Das lohnt sich:
http://www.mauidiveshop.com/Maui-Dive-Surf/
Tipp: Es gibt auch eine sehr schöne Möglichkeit zum Schnorcheln am Molokoni Krater, die preiswert ist und sehr ergiebig, weil Sie nicht mit den großen Gruppen zusammentreffen, die täglich dorthin fahren: Es legt nämlich 2x täglich von der Bootsrampe in Kihei ein Schlauchboot der Firma Seafire mit Captain Don Burns ab und ist in 15 Minuten an der kleinen Insel oder auch an Turtle Town.
Wer einmal in Maui ist, wird vielleicht Ausflüge nach Lanai oder Molokai machen. Wenn genug Zeit bleibt, kann man auch dort gut schnorcheln. In Molokai fand ich es am Kaluakoi Beach am schönsten. Lanai besucht man am besten auf einer Bootstour von Lahaina aus, wenn man nicht gerade einen Luxusaufenthalt in der Manele Bay gebucht hat. Es gibt um die Insel herum sehr schöne Riffe, die man aber vom Ufer aus schlecht erreichen kann. Die Boote fahren zu den einsamen Riffen mit Unterwasserhöhlen, zu den Tide Pools und ermöglichen das Schwimmen mit Schildkröten und Delphinen.
Oahu hat mit der Hanauma Bay auch ein hervorragendes Schnorchelgebiet. Allerdings ist das wesentlich stärker bevölkert, sodass es sogar einen Tag in der Woche geschlossen werden muss, damit die Fische sich dort mal von den starrenden Taucherbrillenaugen der Touristen erholen können. Im vorderen Bereich ist das Wasser so flach, dass man im Stehen die vielen bunten Fische um sich herum bewundern kann. Das ist eigentlich nur etwas für Kinder. Schwimmt man aber etwas weiter hinaus, kommt man an "witch´s brew", das ist eine Stelle mit Höhlen und vielen Fischen, die bei ruhigem Wasser und schönem Wetter fantastisch ist. Bei schlechtem Wetter sollte man sie meiden.

Hanauma-Bay aus der Luft
Koko Head mit Hanauma Bay

Das Bild oben rechts habe ich aus dem Flugzeug geschossen, als wir von Honololu nach Maui flogen. Man sehr deutlich im Vordergrund den Koko Head und rechts davon den halb versunkenen Vulkankrater sehen, der voll Wasser gelaufen ist. Das ist die Hanauma Bay.

Hanauma Bay
Panorama-Ansicht von der Hanauma Bay

Sehr schöne Bilder von der Hanauma-Bay finden Sie auf der Webseite von Hawaii-Gaga, das ist eine Webseite mit sehr guten Informationen von allen Inseln. Auch das schöne Panoramabild stammt von dieser Webseite. Schauen Sie sich diese Seite einmal an; sie enthält auch ausgezeichnete Fotos mit ausführlichen Informationen zu allen Stränden.
Ein Schiffswrack gibt es auch hier: The Mahi. Das ist ein alter Minenleger, der 1986 gesunken ist und nun in 20 m Tiefe südlich von Waianae sein muschelbedecktes und rostiges Dasein fristet. Viele Mantas, Riff-Haie, Schildkröten und allerlei bunte Fische haben hier ihr Zuhause. Für Tauchsportfreunde ist auch "Shark´s cove" interessant, das ist eine Unterwasserlandschaft aus Lavafelsen mit Wasserfällen. Sehr schön - mit vielen Fischen. Die Stelle liegt zwischen Pupukea und Haleiwa am Highway 83 und hat auch Duschen am Beach. Allerdings sollte man hier auch nur bei ruhigem Wasser schnorcheln oder tauchen.
Viele Hawaiianer gehen auch am Makaha Beach Park schnorcheln. Das ist eine fischreiche  Schnorchelstelle mit wunderbar klarem Wasser, Unterwasserhöhlen und Tunneln, die die meisten Touristen gar nicht kennen. Deshalb ist auch hier nicht viel los. Der Beachpark liegt etwa 50km nordwestlich von Honolulu am Highway 93 in Makaha.
Big Island hat eine sehr schöne Bucht zum Schnorcheln am Cook Monument, nämlich die Kealakekua Bay. Das ist auch ein Unterwasserschutzgebiet, zu dem sehr viele Katamarane von den anderen Orten hinausfahren, um dort Delphine, Schildkröten und die bunten Riff-Fische zu beobachten. Die Delphine tummeln sich meist nur morgens in der Bucht herum, aber die anderen Fische können sie immer dort finden. Dazu empfehle ich Ihnen eine Fahrt mit einem Kanu dort hinüber. Leider kann man keine mehr privat mieten, sondern darf nur noch in der Gruppe hinüberfahren. Einen wasserdichten Beutel für Ihre Sachen bekommen Sie gratis dazu, und eine halbe Stunde später sind Sie am Cook-Monument, wo Sie zum Denkmal wandern und  schnorcheln gehen können. Die Abfahrt zur Kealakekua Bay finden Sie, wenn Sie von dem Ort Captain Cook aus  die Na´po´o po´o Road weiterfahren. Nach 7 Meilen enger Bergfahrt gelangen Sie unten in die ursprünglich hawaiianisch gebliebene Bucht, wo Sie parken können.


Das Cook Monument in der Kealakekua Bay auf Big Island

Ein kleines Stück weiter nach Süden ist übrigens noch eine sehr schöne Schnorchelstelle, die nicht von den Katamaranen angefahren und auch kaum von den Touristen besucht wird: Puuhonua o Honaunau. Das ist ein National Historic Park - eine Stelle, wo früher bei den alten Hawaiianern die geschlagenen Krieger, die Ausgestoßenen und Alten eine geheiligte Zufluchtsstätte fanden. Die großen Häuptlinge wohnten auch hier in der Gegend. Verbinden Sie eine Besichtigung des interessanten Freilichtmuseums mit einer Schnorcheltour in der geschützten Bucht gegenüber dem Heiligtum. Die Lavafelsen dort sind groß und flach, sodass ein Einstieg leicht ist. Und die Unterwasserwelt ist fantastisch!
Big Island ist im Übrigen ein idealer Ort, um mit Mantas zu schnorcheln und zu schwimmen. An der gesamten Kona-Küste und Kahala-Küste sind viele Mantas, die besonders abends in die Nähe der Strände kommen. Am Mauna Kea Hotel werden deshalb nach Sonnenunterlang Flutlichtscheinwerfer eingeschaltet, die das Plankton anziehen sollen, das die Hauptnahrungsquelle für die Mantas darstellt. So kommen dann die riesigen Fische wie "fliegende Teppiche" heran. Das sieht gewaltig aus und macht am Anfang richtig Angst, wenn sie mit einer Spannweite von 3 Metern und mehr auf einen zukommen und sich überhaupt nicht durch die Anwesenheit von Menschen im Wasser beeinflussen lassen. Verschiedene Anbieter machen auch nächtliche Schnorcheltouren zu den Mantas. Ich kann Ihnen das nur empfehlen, denn nachts einem Manta unter Wasser zu begegnen, ist schon ein einmaliges Erlebnis.

Mantas kann man im Übrigen an der gesamten Kohala-Küste beobachten. Ähnlich verhält es sich auch mit den grünen Seeschildkröten, denen Sie an allen Stränden begegnen. Besonders nachmittags kommen sie oft ans Ufer und legen sich zum Ausruhen an den Strand.

Kauai hat nicht so schöne Stellen zum Schnorcheln wie die anderen Inseln. In den früheren Jahren war ich immer begeistert vom Ke´e Beach im Norden, aber im November 2014 war ich dort sehr enttäuscht. Obwohl man neue Duschen und Umkleideräume gebaut hat, ist es ziemlich bevölkert und keineswegs voll von bunten Fischen. Wegen der Übervölkerung hat man auch eine Strandwache installiert, die alle Schwimmer zurückpfeift, die außerhalb der kleinen Riffzone schnorcheln wollen. Vielleicht liegt es aber auch an der Jahreszeit, denn im Sommer soll es besser sein. Im Gegensatz dazu sind am Anini-Beach weit weniger Leute zu finden. Das Korallenriff dort ist ziemlich groß und man hat alle Möglichkeiten vom Schnorcheln im flachen Wasser angefangen bis zum Tauchen in 20m Tiefe.
Der Strand ist nicht einfach zu finden: Man fährt  auf dem Highway 56 in Richtung Princeville und biegt kurz vorher auf die Kalihiwai Road ab.
Im sonnigen Poipu im Süden kann man auch ziemlich gut schnorcheln. Allerdings ist das etwas mehr für Anfänger, denn das Wasser ist flach und die Unterwasserwelt neben den bunten Fischen nicht so aufregend.

 Schnorcheln am Anini Beach in Kauai
Schnorcheln am Anini-Beach auf Kauai

An dieser Stelle versuche ich, eine Fotogalerie mit meinen besten Unterwasseraufnahmen zusammenzustellen. Gemacht habe ich die Aufnahmen mit einer kleinen Olympus u850 SW, mit der ich eigentlich immer zufrieden war. Natürlich habe ich manchmal neidisch zu den Tauchern hinübergeschaut, die sich eine professionelle Videocamera oder Unterwassercamera ausgeliehen hatten und damit auf Tauchgang gingen. Aber nachdem ich in Jamaica meine ersten negativen Erfahrungen gemacht hatte, als meine neue teure Nikon in ihrem Unterwassergehäuse undicht geworden war und ich die Camera anschließend wegwerfen musste, schwöre ich nur noch auf kleine wasserdichte Digitalcameras. Inzwischen sind auch die Displays so groß und hell, dass man unter Wasser genug sehen kann. Und was die Videoaufnahmen angeht, so muss man sich eben beschränken. Aber für gelegentliche Schnorchelausflüge reicht es allemal. Jetzt habe ich eine kleine, bis 13 m wasserdichte Lumix  FT5, die nicht nur GPS und Wifi, sondern auch Kompass und Höhen-/Tiefenmesser integriert hat. Mit der bin ich sehr zufrieden.

Die Fotos packe ich in eine Fotogalerie mit lightbox-Effekt. Das ist eine Technik, mit der man auf den Webseiten eine Fotogalerie aufbaut und dann durch Anklicken der einzelnen Bilder eine Großaufnahme bei gleichzeitiger Abdunklung des Hintergrundes darstellt, die dann als Diashow vor- oder zurückgedreht werden kann. Die Diashow ist nicht das Problem, aber der Lichtbox-Effekt soll da sein. Außerdem soll das Bild stehen bleiben, wenn die Seite gescrollt wird.

Hier sind meine ersten Ergebnisse: Unterwasseraufnahmen vom Herbst 2010 in Hawaii:

Das Meer um Hawaii ist wie ein großes Aquarium Das ist der Humuhumunukunukuapuaa, der Staatsfisch von Hawaii Der Humuhumunukunukuapuaa gehört zu den Triggerfischen Viele Hawaiianer sind mit der Harpune unterwegs Das ist die grüne Seeschildkröte, die überall in Hawaii zu finden ist Manche Schildkröten sind über einen Meter groß und lassen sich streicheln Das ist ein Einhornfisch Einhornfische findet man hier bis zu einer Größe von etwa 60cm Den Fisch kannte ich gar nicht, aber er sah toll aus mit den roten Punkten Über 30 Muränenarten findet man im Meer um die hawaiianischen Inseln Eine Zebramuräne Am häufigsten begegnet man den Butterfly-Fischen Hinter den Korallen geht es tief hinunter Eine grüne Seeschildkröte

Ich werde jetzt versuchen, den Hintergrund in der Farbe zu verändern, die Größe der Vorschaubilder zu verändern, damit mehr auf eine Reihe passen und die Lichtbox noch attraktiver zu gestalten. Danach muss ich mich um die Bildunterschriften kümmern, weil die noch nicht in der richtigen Farbe erscheinen. Die Lichtbox wird in HTML mit Javascript programmiert und kommt ohne FLASH aus.
  Als ich die ersten Unterwasseraufnahmen von Hawaii zu Hause ausgewertet habe, konnte ich mir einen Vergleich mit den Aufnahmen vom Barrier Reef in Australien nicht verkneifen. Hier eine Seeschildkröte im Barrier Reef. Die Schildkröten, denen ich hier begegnet bin, waren nicht so groß und so grün wie die Hawaii, dafür aber schöner in der Farbe des Panzers. Ich weiß nicht, ob sie auch zu den grünen Seeschildkröten gehören, die in Hawaii unter Naturschutz stehen, oder ob es vielleicht eine ganz andere Art ist.
Sehr erstaunt hat mich immer wieder im Barrier Reef, dass niemand auf die Idee kam, die Fische zu füttern, wie das in vielen Touristengebieten der Fall ist. In Florida warf man immer Hühnerabfälle ins Wasser, damit die Alligatoren ans Boot kamen, in Bora Bora wurden frisch aufgeschnittene Fische ins Wasser geworfen, damit die Haie angelockt wurden. Hier aber schwammen überall die Fische durch die Korallen, ohne sich durch uns stören zu lassen.  Auf unserem Schiff, dem "Rum-Runner" gab es eigentlich genügend Küchenabfälle, aber die warf keiner ins Wasser, sondern alles wurde wieder mit an Land genommen.
Hier sind einige weitere Bilder aus dem Barrier Reef:

Barrier Reef 1 Barrier Reef 2 Korallen im Barrier Reef Korallen im Barrier Reef 2 Korallen im Barrier Reef 3 Korallen im Barrier Reef 4 Barrier Reef 3 Barrier Reef 4 Papageienfisch im Barrier Reef 1 Papageienfisch im Barrier Reef 2 Papageienfisch im Barrier Reef 3 Papageienfisch im Barrier Reef 4 Papageienfisch im Barrier Reef 5 Mördermuschel 1 im Barrier Reef Mördermuschel 2 im Barrier Reef Mördermuschel 3 im Barrier Reef Mördermuschel 4 im Barrier Reef Mördermuschel 5 im Barrier Reef Mundöffnung der Mördermuschel Barrier Reef 5 Papageienfisch im Barrier Reef 6 Barrier Reef 6 Schildkröte im Barrier Reef 1 Schildkröte im Barrier Reef 2 Schildkröte im Barrier Reef 3 Schildkröte im Barrier Reef 4 Schildkröte im Barrier Reef 5 Schildkröte im Barrier Reef 6 Barrier Reef 7 Barrier Reef 8

Besonders beeindruckt war ich wieder von dem Anblick der Mördermuscheln, die in Wirklichkeit "Große Riesenmuscheln (Tridacna gigas) heißen und die größte aller bekannten Muschelarten darstellen. Ein solches Exemplar einer Muschel kann eine Länge von bis zu 140 cm erreichen und bis 500 kg schwer werden. Wenn man ihr unter Wasser begegnet, so fordert das einen gehörigen Respekt. Das kann man oben bei den Bildern sehen. Besonders die Mundöffnungen sind gewaltig. Sie sind so groß, dass meine geballte Faust hineinpasst. Diese Riesenmuscheln findet man überall im Pazifik in den Korallenriffen. Sie leben mit Symbiosealgen zusammen, die in ihren Mantellippen leben und die Muschel mit organischer Substanz und Sauerstoff versorgen.
Sie werden "Mördermuscheln" genannt, weil ihnen nachgesagt wird, dass sie sich an Taucher klammern und diese dann in die Tiefe ziehen würden. Es gibt tatsächlich einen Fall, der 1935 auf den Philippinen geschehen ist. Dort wurde ein Perlentaucher vermisst. Später wurde er gefunden, wobei seine Hand in einer ca. 160 kg schweren Riesenmuschel eingeklemmt war. In der Hand fand man eine große Perle. Ob er versucht hatte, die Perle aus der Muschel zu entnehmen, weiß man nicht. Jedenfalls verlief der Versuch tödlich.
Ich selbst konnte mich jedoch von der Kraft der Muschel überzeugen, als wir zu zweit auf der Insel Aitutaki, die zur Inselgruppe der Cook Islands gehört, eine Mördermuschel aus dem Wasser hoben. Ein Stock, den wir zwischen die sich schließenden Schalen schoben, wurde knirschend von ihr zerquetscht. Das hat mich sehr beeindruckt.
Die Mördermuschel ist ganz schön schwer

Weitere Hinweise:

Thema/Titel Internet-Adresse
Einen hervorragenden Führer durch die Unterwasserwelt von Maui finden Sie in dem "Maui Dive Guide", den es kostenlos in allen Maui Dive shops gibt. www.MauiDiveShop.com
Das Maui dive and surf magazine bekommen Sie kostenlos in allen Maui Dive Shops. Es enthält 12 Karten mit den besten Stellen zum Schnorcheln und Tauchen.. www.mauidiveshop.com
Acht Videos von verschiedenen guten Tauchstellen in Maui http://www.mauidiveshop.com
Guter und preiswerter Anbieter mit einem kleineren Katamaran für Schnorchelfahrten nach Molokini von Maalaea aus. www.MauiSnorkeling.com
Ausflugsfahrten mit einem Katamaran zu verschiedenen Tauch - und Schnorchelzielen www.AliiNuiCharters.com
Gute Schnorcheltipps und Hinweise auf schöne Stellen auf allen Inseln http://www.hawaiisnorkelingguide.com/

 Letzte Aktualisierung dieser Seite am 14.11.16

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